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Berufsunfähigkeitsversicherung
Lesezeit:
9
min.
24.1.2026

Wie hoch sollte die BU-Rente sein? Die richtige Höhe in der Berufsunfähigkeitsversicherung

Wie hoch sollte Ihre BU-Rente wirklich sein? Erfahren Sie, warum Mini-BU-Renten nicht reichen, welche Abzüge im Leistungsfall drohen und wie Sie Ihre Berufsunfähigkeit realistisch berechnen.

Kevin Döllinger

Kevin Döllinger

Versicherungsexperte
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Das Wichtigste in Kürze

  • 💰 Die BU-Rente muss zum Leben reichen: Mini-Renten von 800 oder 1.000 € helfen im Ernstfall nicht – sie sind schneller weg, als der Monat angefangen hat.
  • 🏠 Ihre laufenden Kosten bleiben fast vollständig bestehen: Miete, Kredit, Versicherungen, Lebenshaltungskosten und Vorsorge laufen weiter – nur das Gehalt fehlt.
  • 📉 Pauschale Prozentregeln führen in die Irre: Entscheidend ist nicht ein Richtwert, sondern was Sie monatlich wirklich brauchen, um Ihren Alltag zu finanzieren.
  • 📈 Einkommen und Leben verändern sich – Ihre BU muss mitwachsen: Nachversicherung und Beitragsdynamik sind entscheidend, damit die Absicherung auch in 10 oder 20 Jahren noch passt.
  • 🧠 Abzüge im Leistungsfall mitdenken: Krankenversicherung und mögliche Steuern reduzieren die BU-Rente – wer das ignoriert, kalkuliert zu knapp.
  • Wie viel BU-Rente brauche ich wirklich? Die häufigsten Fehler bei der Absicherung

    Die Höhe der Berufsunfähigkeitsrente ist einer der wichtigsten Punkte bei der privaten Vorsorge – und trotzdem wird sie oft unterschätzt. Viele beschäftigen sich ausführlich mit dem zu zahlenden Beitrag, der Laufzeit oder einzelne Klauseln, setzen die BU-Rente selbst aber zu niedrig an. Das merkt man im Alltag natürlich erstmal nicht. Das Problem zeigt sich erst dann, wenn das Einkommen plötzlich wegfällt. Eine BU soll nicht „ein bisschen helfen“, sondern dafür sorgen, dass Sie Ihren Alltag weiter finanzieren können. Und genau das funktioniert nur mit einer realistisch angesetzten Rentenhöhe.

    Ein weit verbreiteter Irrtum ist die Annahme, dass im Ernstfall schon ein Teil des früheren Einkommens ausreicht. In der Realität ändern sich die Ausgaben kaum. Miete oder Kredit laufen weiter, Versicherungen wollen bezahlt werden, der Lebensunterhalt kostet genauso viel wie vorher – und idealerweise soll auch die Altersvorsorge nicht komplett wegfallen. Gleichzeitig entstehen oft zusätzliche Kosten, etwa für medizinische Leistungen, die nicht vollständig übernommen werden. Die BU-Rente ist deshalb keine Zahl, die man grob überschlägt, sondern eine Entscheidung, die darüber bestimmt, ob man finanziell ruhig bleibt oder dauerhaft unter Druck steht.

    Pauschale Rentenhöhe oder Mini-BU-Renten sind Unsinn

    Wir sehen es immer wieder: BU-Renten über 800 oder 1.000 Euro im Monat. Klar ist das „eine Absicherung“. In der Realität bringt sie nichts. Von 1.000 Euro kann heute niemand leben. Nicht mit Miete, nicht mit Krankenversicherung, nicht mit normalen Lebenshaltungskosten. Das Geld ist weg, bevor der Monat überhaupt richtig angefangen hat.

    Solche Mini-BU-Renten entstehen meist aus falschen Empfehlungen oder dem Wunsch, den Beitrag möglichst niedrig zu halten. Das Ergebnis ist eine Versicherung, für die Sie zwar wenig bezahlen, die aber im Ernstfall ihren Zweck nicht erfüllt. Dann sind Sie berufsunfähig, haben auch Versicherungsschutz – und trotzdem finanzielle Probleme. Ganz ehrlich: Eine BU-Rente, von der man nicht leben kann, kann man sich sparen. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung hat nur dann einen Sinn, wenn sie den Alltag wirklich absichert – alles andere ist Beruhigung fürs Gewissen, aber keine Lösung.

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    So berechnen Sie die richtige Höhe Ihrer BU-Rente

    Die passende BU-Rente zu bestimmen, braucht etwas Vorbereitung. Wer hier zu grob rechnet, riskiert im Leistungsfall eine spürbare Versorgungslücke. Entscheidend ist, nicht nur die aktuelle Situation zu betrachten, sondern auch künftige Verpflichtungen realistisch einzuplanen.

    Schritt 1: Einnahmen und Ausgaben sauber erfassen

    Stellen Sie Ihre monatlichen Einnahmen und Ausgaben vollständig gegenüber. Berücksichtigen Sie dabei alle festen und variablen Kosten. Eine strukturierte Haushaltstabelle, z. B. von infinno, hilft, nichts zu vergessen.

    Schritt 2: Laufende Verpflichtungen berücksichtigen

    Kredite, Immobilienfinanzierungen und Fahrzeugkosten laufen auch bei Berufsunfähigkeit weiter. Hatten Sie bisher ein Firmenfahrzeug, müssen Sie im Ernstfall oft selbst für ein Auto sorgen – dieser Punkt wird häufig übersehen.

    Schritt 3: Familie und zusätzliche Kosten einplanen

    Kinder verursachen laufende und zukünftige Kosten. Zudem können bei Berufsunfähigkeit neue Ausgaben entstehen, etwa für Haushaltshilfen oder Fahrdienste. Auch ein Partner kann nicht unbegrenzt alles auffangen, ohne dass an anderer Stelle Einkommen fehlt.

    Schritt 4: Besonderheiten für Selbstständige beachten

    Selbstständige müssen Altersvorsorge, Krankenversicherung und Steuern selbst finanzieren. Diese Verpflichtungen bleiben bestehen, auch wenn das Einkommen wegfällt – und müssen bei der BU-Rente zwingend eingeplant werden.

    Schritt 5: Altersvorsorge und mögliche Abzüge bedenken

    Auch im Leistungsfall sollte Geld für die Altersvorsorge vorhanden sein. Zusätzlich können Teile der BU-Rente steuerpflichtig sein. Diese Faktoren sollten vorab realistisch eingeschätzt werden.

    Schritt 6: Sicherheitspuffer einbauen

    Die BU-Rente sollte nicht auf Kante genäht sein. Fällt sie zu niedrig aus und Sie sind trotzdem auf Sozialleistungen angewiesen, verfehlt die Absicherung ihr Ziel. Eine BU soll finanzielle Unabhängigkeit sichern – nicht nur das Nötigste abdecken.

    Wie hoch darf die BU-Rente maximal sein? Finanzielle Angemessenheit richtig einordnen

    Bei der Berufsunfähigkeitsversicherung können Sie die Höhe der BU-Rente grundsätzlich frei festlegen. Versicherer prüfen allerdings immer die sogenannte finanzielle Angemessenheit. Dahinter steckt ein einfaches Prinzip: Die BU-Rente soll Ihren Lebensstandard sichern – nicht darüber hinausgehen. Es soll verhindert werden, dass jemand im Leistungsfall finanziell besser dasteht als während der aktiven Berufstätigkeit, um so den Anreiz zum Versicherungsbetrug zu verhindern.

    Grundsätzlich lassen die meisten Versicherungsgesellschaften eine Absicherung von etwa 60 bis 70 Prozent des Bruttoeinkommens zu. Diese Obergrenze ist transparent in den Versicherungsbedingungen geregelt und unterscheidet sich je nach Anbieter. Je höher die gewünschte BU-Rente, desto genauer wird geprüft. Einkommen, berufliche Situation und bereits bestehende (BU-) Absicherungen spielen dabei eine zentrale Rolle.

    Damit sind wir bei der zweiten, deutlich wichtigeren Frage: Wie hoch sollte die BU-Rente tatsächlich sein? Aus unserer Beratungspraxis ist die Antwort klar: Ziel sollte es sein, das Nettoeinkommen so weit wie möglich abzusichern. Das passt in der Regel gut zu den Vorgaben der Versicherer und sorgt dafür, dass laufende Kosten auch im Leistungsfall zuverlässig gedeckt sind.

    Gerade bei Berufen mit hoher Verantwortung und entsprechendem Lebensstandard – etwa bei Ärzten, Selbstständigen oder Führungskräften – ist eine saubere Berechnung besonders wichtig. Wer hier zu niedrig ansetzt, spart kurzfristig Beitrag, erkauft sich aber langfristig ein ernsthaftes finanzielles Problem. Die richtige BU-Rente bewegt sich also immer im Spannungsfeld zwischen maximal zulässiger Absicherung und dem Betrag, den Sie tatsächlich brauchen, um Ihren Alltag dauerhaft zu finanzieren.

    Hohe BU-Renten langfristig absichern – ohne unnötige Hürden

    Gerade bei höheren Einkommen stellt sich schnell die Frage, wie sich eine ausreichend hohe BU-Rente überhaupt sinnvoll absichern lässt. Denn ab einer bestimmten Rentenhöhe wird der Abschluss deutlich komplizierter. Viele Versicherer haben sogenannte Untersuchungsgrenzen. Das bedeutet: Ab meist 2.500 Euro, bei wenigen Anbietern ab 3.000 Euro monatlicher BU-Rente, reicht das Ausfüllen der Gesundheitsfragen nicht mehr aus – zusätzlich wird eine ärztliche Untersuchung verlangt.

    Diese Untersuchung ist kein kurzer Routinecheck. In der Regel gehören Blut- und Urinuntersuchungen dazu, inklusive Nüchternblutzucker, Cholesterinwerten, Leberwerten und HIV-Test. Bei noch höheren Renten kommen oft weitere Untersuchungen wie EKG oder erweiterte Laborwerte hinzu. Das Problem dabei ist weniger der Aufwand, sondern das Risiko, das damit entsteht.

    Viele Menschen fühlen sich gesund – und sind es subjektiv auch. Sie treiben Sport, haben keine Beschwerden und waren seit Jahren nicht beim Arzt. Genau deshalb ist eine Untersuchung oft unnötig riskant. Denn niemand kann garantieren, dass nicht irgendein Wert leicht auffällig ist. Ein erhöhter Blutzucker, ein grenzwertiger Cholesterinwert oder ein Ausreißer, der tagesformabhängig ist, kann plötzlich Fragen aufwerfen. Und genau diese Fragen können den BU-Abschluss erschweren oder sogar verhindern. Was vorher kein Thema war, wird durch die Untersuchung plötzlich aktenkundig – mit allen Konsequenzen für den Antrag.

    Eine bewährte Lösung, um dieses Risiko zu umgehen, ist die sogenannte 2-Vertragslösung. Dabei wird die gewünschte BU-Rente auf zwei verschiedene Versicherer aufgeteilt, jeweils unterhalb der Untersuchungsgrenze. So bleiben Sie bei beiden Anbietern im normalen Antragsprozess und müssen lediglich die üblichen Gesundheitsfragen beantworten – ohne ärztliche Untersuchung. Auf diese Weise lassen sich auch hohe BU-Renten sauber und langfristig absichern, ohne sich unnötig Steine in den Weg zu legen.

    Gerade bei gut verdienenden Angestellten, Selbstständigen oder Ärzten ist diese Strategie oft der entscheidende Unterschied zwischen einer sauberen Absicherung und einem unnötig komplizierten oder gescheiterten Antrag.

    Nachversicherungsgarantie - Berufsunfähigkeitsrente ohne Gesundheitsprüfung erhöhen

    Die richtige BU-Rente ist keine Entscheidung fürs Leben, die man einmal trifft und dann abhakt. Ihr Einkommen entwickelt sich weiter – genauso wie Ihr Privatleben. Gehaltserhöhungen, ein Jobwechsel, Hochzeit, Kinder, Immobilienkauf oder unternehmerische Verantwortung verändern Ihren finanziellen Bedarf spürbar. Genau deshalb sollten Sie Ihre BU-Rentenhöhe regelmäßig überprüfen und anpassen. Als grobe Orientierung gilt dabei immer: Reicht die aktuelle BU-Rente aus, um Ihr Nettoeinkommen realistisch zu ersetzen?

    Gerade wenn Sie Verantwortung tragen – als Elternteil, Selbstständiger oder Arbeitgeber – geht es nicht nur um Sie selbst. Fällt Ihr Einkommen weg, betrifft das auch Ihre Familie. Nicht ohne Grund erlauben viele BU-Verträge zu bestimmten Lebensereignissen eine Erhöhung der BU-Rente ohne erneute Gesundheitsprüfung. Aber auch unabhängig von diesen Anlässen lohnt es sich, den Vertrag regelmäßig zu prüfen. Denn eine BU-Rente, die heute passt, kann in ein paar Jahren zu niedrig sein – und genau dann ist es gut, wenn man rechtzeitig nachjustiert hat.

    Beitragsdynamik – damit Ihre BU-Rente auch in Zukunft reicht

    Neben der richtigen Start-Rentenhöhe spielt die Beitragsdynamik eine entscheidende Rolle, wenn es um eine dauerhaft passende Absicherung geht. Im vorherigen Abschnitt ging es um Nachversicherungsmöglichkeiten, also gezielte Erhöhungen der BU-Rente bei großen Lebensereignissen wie Gehaltssprüngen, Heirat oder Immobilienkauf.

    Denn Ihr Gehalt steigt nicht nur durch einen Karriereschritt, sondern oft auch ganz automatisch: Tarifliche Anpassungen, Inflationsausgleich oder regelmäßige Gehaltserhöhungen von durchschnittlich 2 bis 4 % pro Jahr sind keine Seltenheit. Genau diese schleichenden Veränderungen lassen sich über Nachversicherungen kaum sinnvoll abbilden. Hier kommt die Beitragsdynamik ins Spiel.

    Mit einer Beitragsdynamik erhöhen sich Beitrag und BU-Rente automatisch, meist einmal im Jahr – zum Beispiel um 3 oder 5 %. Der große Vorteil: Diese Anpassung erfolgt ohne erneute Gesundheitsprüfung und ganz automatisch. Sie müssen sich also nicht jedes Jahr aktiv kümmern oder neue Anträge stellen. Die Dynamik sorgt dafür, dass Ihre BU-Rente mit Ihrem Leben mitwächst und nicht nach einigen Jahren zu niedrig angesetzt ist.

    Abzüge bei der BU-Rente im Leistungsfall: Was von Ihrer Berufsunfähigkeitsrente wirklich übrig bleibt

    Bei der Berufsunfähigkeitsversicherung schauen die meisten zuerst auf eine Zahl: die vereinbarte BU-Rente. Das ist verständlich – aber leider nur die halbe Wahrheit. Denn diese Zahl ist nicht automatisch das Geld, das Ihnen im Leistungsfall tatsächlich zur Verfügung steht.

    Je nach Situation gehen von der BU-Rente noch Beträge ab. Kranken- und Pflegeversicherung, mögliche Steuern oder der Wegfall von Rentenansprüchen sorgen dafür, dass am Ende oft weniger übrig bleibt, als viele erwarten.

    Genau deshalb ist es wichtig, die BU-Rente nicht nur nach Bauchgefühl festzulegen. Wer die Abzüge nicht mit einplant, kalkuliert seine Absicherung zu knapp – selbst dann, wenn die Rente auf den ersten Blick „hoch genug“ aussieht.

    Fallen Steuern auf die BU-Rente an? – oft kein Thema, aber einzelfallabhängig

    Beim Thema Steuern gibt es viele Missverständnisse. In der Praxis fällt auf die BU-Rente häufig gar keine Steuer an, vor allem dann, wenn sie im Leistungsfall Ihre einzige Einkommensquelle ist. Der Grund: Die Berufsunfähigkeitsrente liegt in vielen Fällen unter dem steuerlichen Grundfreibetrag oder wird nur mit einem sehr kleinen Anteil besteuert.

    Kommt es doch zu einer Besteuerung, betrifft das nicht die gesamte BU-Rente, sondern lediglich den sogenannten Ertragsanteil nach §55 EStDV. Wie hoch dieser ausfällt, hängt davon ab, in welchem Alter Sie erstmals BU-Leistungen erhalten. Je früher die Berufsunfähigkeit eintritt, desto höher ist dieser Ertragsanteil – und damit auch die mögliche Steuerbelastung.

    Wichtig ist dennoch, das Thema nicht komplett auszublenden. Denn sobald weitere Einkünfte hinzukommen oder die BU-Rente höher ausfällt, kann sich die steuerliche Situation verändern

    Fazit: Die BU-Rente muss im Alltag funktionieren – nicht nur auf dem Papier

    Am Ende läuft alles auf eine einfache Frage hinaus: Kommen Sie mit Ihrer BU-Rente wirklich über die Runden, wenn Ihr Einkommen wegfällt? Genau daran scheitern viele Absicherungen. Nicht, weil keine BU vorhanden ist – sondern weil die Rente zu niedrig angesetzt wurde.

    Eine Berufsunfähigkeitsversicherung dient nicht als Beruhigungspille, sondern als Versicherungsschutz im Ernstfall. Miete, Kredit, Leben, Familie, Vorsorge – all das hört im Leistungsfall nicht auf. Mini-BU-Renten helfen dabei nicht weiter. Wenn die Rente im Ernstfall nicht reicht, haben Sie zwar Versicherungsschutz, aber trotzdem ein finanzielles Problem.

    Mindestens genauso wichtig wie die richtige Start-Rente ist der Blick nach vorn: Einkommen steigt, Leben verändert sich, Verantwortung wächst. Nachversicherung, Dynamik und saubere Vertragsgestaltung sorgen dafür, dass Ihre BU nicht irgendwann hinterherhinkt. Wer hier früh sauber plant, muss später nicht improvisieren.

    Kurz gesagt: Die richtige BU-Rente ist kein Rechentrick, sondern gesunder Menschenverstand. Sie muss zu Ihrem Leben passen – heute und in Zukunft.

    Häufig gestellte Fragen

    Ist die betriebliche Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll?

    Ja, sie bietet Vorteile für Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Mitarbeiter profitieren von günstigeren Beiträgen, vereinfachten Gesundheitsprüfungen und Steuervorteilen. Arbeitgeber können Mitarbeiter binden, sich von der Konkurrenz abheben und Steuern sowie Sozialabgaben sparen. Mit infinno sind die Beiträge bis zu 70 % günstiger als bei privaten BU-Tarifen.

    Gibt es Berufsunfähigkeitsversicherungen ohne Gesundheitsfragen?

    Nein, ganz ohne Gesundheitsfragen geht es nicht. Es gibt aber Tarife mit vereinfachten Fragen – zum Beispiel für junge Menschen, bestimmte Berufe oder bei Sonderaktionen.

    Kann ich trotz Vorerkrankung eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen?

    Ja, das ist möglich. Der Versicherer prüft jeden Fall individuell. Je nach Vorerkrankung kann es zu einem Risikozuschlag oder einem Leistungsausschluss kommen – ein kompletter Ausschluss ist selten.

    Wenn ich eine Berufsunfähigkeitsversicherung habe, brauche ich eine Unfallversicherung?

    Ja. Ihre Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt Ihnen zwar zuverlässig eine monatliche Rente, deckt aber nicht die oft enormen Einmal­kosten nach einem schweren Unfall – zum Beispiel für barrierefreie Umbauten, Spezialrollstühle oder behindertengerechte Fahrzeug­anpassungen. Genau hier hilft Ihnen eine private Unfall­versicherung mit ihrer einmaligen Kapital­leistung.

    Wie beantworte ich die Gesundheitsfragen bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung richtig?

    Beantworten Sie alle Fragen ehrlich, vollständig und gut vorbereitet. Holen Sie sich im Zweifel Auskünfte bei Ärzten oder der Krankenkasse – und lassen Sie sich gern von einem Experten wie uns unterstützen.

    Welcher Zeitraum ist wichtig bei den Gesundheitsfragen für die Berufsunfähigkeitsversicherung?

    Je nach Frage müssen Sie Angaben aus den letzten 5 bis 10 Jahren machen. Stationäre Aufenthalte, Operationen oder psychische Erkrankungen werden meist für 10 Jahre abgefragt, andere Behandlungen oft für 5 Jahre.

    Wieso ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung teurer, wenn ich in der Vergangenheit krank war?

    Versicherer kalkulieren Ihren Beitrag nach Ihrem individuellen Risiko. Vorerkrankungen erhöhen die statistische Wahrscheinlichkeit einer Berufsunfähigkeit. Um dieses höhere Risiko abzudecken, erheben sie einen Risikozuschlag, was Ihren Monatsbeitrag steigen lässt.

    Warum sollten Krankentagegeld- und Berufsunfähigkeitsversicherung aufeinander abgestimmt sein?

    Sobald Sie als berufsunfähig gelten, endet meist die Zahlung des Krankentagegelds. Damit keine Versorgungslücke entsteht, sollten beide Verträge dieselbe Definition von Berufsunfähigkeit enthalten. Nur so ist ein nahtloser Übergang sichergestellt.

    Wichtig: Wenn sich die Leistungen überschneiden, kann es passieren, dass Sie das zu viel gezahlte Krankentagegeld rückwirkend zurückzahlen müssen.

    Warum ist der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung wichtig?

    Jeder vierte Arbeitnehmer wird im Laufe seines Berufslebens berufsunfähig. Ohne BU droht ein erheblicher Einkommensverlust, da die gesetzliche Erwerbsminderungsrente oft nicht ausreicht. Eine BU sichert das Einkommen und zahlt eine monatliche Rente, wenn der Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausgeübt werden kann. Besonders junge Menschen profitieren von günstigeren Beiträgen.

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    Kevin Döllinger

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